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"Einschulung"

Ja, meine Schwester tut es noch einmal - zur Schule gehen. Wie auch ich vor ein paar Jahren, tut sie sich noch einmal ein Jahr lang jeden Abend "Schule" an, um dann an der Universität, an welcher sie studieren möchte, mehrere schriftliche und mündliche Prüfungen abzulegen - die sogenannte Immaturenprüfung. In Niedersachsen ist das DIE Möglichkeit zu studieren, auch wenn man kein Abitur hat.

Morgen ist ihr erster "Schultag" und zu diesem Anlass habe ich ihr eine Kleinigkeit gebastelt - eine Schultüte, gefüllt mit Traubenzucker für die Konzentration, eine kleine Karte und zur Entspannung bekommt sie eine CD:

Ein paar Worte zur Immaturenprüfung:

Wenn Jemanden irgendwann der Gedanke durchzuckt: "Ach, hätte ich nur Abitur gemacht, dann könnte ich jetzt noch studieren" hat derjenige Glück gehabt, wenn er in Niedersachsen lebt. Hier wird die Möglichkeit der Immaturenprüfung angeboten.

Wenn man entweder in einem anerkannten Ausbildungsberuf gelernt und gearbeitet hat (Gesamtzeit inkl. Ausbildung 3 Jahre) oder 3 Jahre in einem Beruf gearbeitet hat, für den es eine anerkannte Ausbildung gibt oder 5 Jahre lang Kinder aufgezogen/eine pflegebedürftige Person betreut hat, hat man die Voraussetzungen für die Immaturenprüfung, egal, ob man nun Haupt-, Realschulabschluss oder Fachabitur hat.

Vorbereitungskurse auf die Prüfungen bietet meistens die VHS an (oft auch Nichtabiturientenkurs genannt), aber auch die Gewerkschaft Verdi oder man lässt sich "von Privat" vorbereiten (nicht so empfehlenswert) - Hauptsache ist, man kann soundsoviel Stunden an Vorbereitung nachweisen. Ca. ein Jahr lang habe ich an vier Abenden in der Woche den Immaturenkurs an der VHS Hildesheim besucht und bin dort wirklich bestens auf die Prüfungen vorbereitet worden.

Die Prüfung umfasst dann schriftliche (Biologie oder Mathematik, eine Fremdsprache -i.d.R. Englisch- und in einer Art Sammelfach Soziologie/Politik/Geschichte) und mündliche (im Sammelfach) Prüfungen im Allgemeinteil. Dann gibt es noch eine schriftliche und eine mündliche Prüfung im besonderen Teil. Dieser hat mit dem Studiengang zu tun, den man später studieren möchte. Ich wollte Lehramt mit Langfach Deutsch studieren, also musste ich diese beiden Prüfungen im Fach Deutsch leisten. Jemand, der z.B. Sozialpädagogik studieren möchte, muss diese Prüfungen dann mit Themen aus dem Studium der Sozialpädagogik bestreiten. Durch all diese Prüfungen wird von der Universität eben abgeprüft, ob man möglicherweise doch studierfähig ist.

Man muss also vorher schon genau wissen, WAS man studieren möchte, denn nur das kann man dann mit der Immaturenprüfung auch studieren! Will man den Studiengang wechseln, behalten die Prüfungen im Allgemeinteil ihre Gültigkeit, im besonderen Teil muss man dann erneut Prüfungen ablegen.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass dieser Kurs und die anschließenden Prüfungen einem einiges abverlangen. Ich hatte als "Vorbildung" Fachhochschulreife, wodurch ich zwar schon über einige Arbeitstechniken verfügte, doch dieses sehr selbständige Arbeiten, wie es später auch im Studium verlangt wird, war ungewohnt für mich. Auch die Umgewöhnung auf das regelmäßige Lernen - man ist ja jahrelang "raus" gewesen - war eine ganz schöne Umstellung. Ich war froh, dass ich von meinem Mann so gut unterstützt wurde, denn so manches mal, grad kurz vor den Prüfungen, kommt man einfach zu nichts Anderem mehr, als zum Lernen.

Im Rückblick würde ich sagen, dass der Immaturenkurs inklusive Prüfungen eigentlich anstrengender war, als das (Grund-)Studium - eben weil man das alles nicht mehr gewöhnt ist, weil man nicht mehr Anfang 20 ist, wenn man die Voraussetzungen für die Prüfungen erfüllt, und weil man meistens auch noch arbeiten oder -wie meine Schwester- Kinder betreuen muss. Einer meiner Professoren an der Universität sagte einmal zu mir: "Ach, Sie sind den ganz harten Weg gegangen?!" Ich denke, so ganz unrecht hat er nicht... es ist schon ein anstrengender und steiniger Weg - aber wer den beginnt, der hat auch meistens ein ganz festes Ziel vor Augen: ich will studieren. Und ich persönlich glaube ja, dass der feste Wille die erste und beste Voraussetzung ist, um Dinge zu erreichen...

1.5.07 21:55


Kettings

Ich nehme eher selten an Kettings teil, weil ich durch die Endphase des Studiums manchmal gar nicht absehen und selbst steuern kann, wann ich Zeit für so etwas habe und wann nicht. Und meistens tun mir meine Kettingpartner auch leid, weil ich es immer erst auf den letzten Drücker schaffe, die Dinge fertig zu bekommen, während andere Kettingteilnehmer längst ihre gebastelten Werke in der Hand halten und sich freuen können. Aber manchmal gibt es dann doch das eine oder andere Kettingthema, dem ich nicht wiederstehen kann, weil es eben auch einfach Spaß macht, etwas für andere anzufertigen und ihnen hoffentlich eine kleine Freude bereiten zu können.

Langer Rede kurzer Sinn: ich habe kürzlich an zwei Kettings der Stempelhühner teilgenommen und will mal zeigen, was ich angefertigt habe.

Beim Sketchkartenketting war meine Kettingpartnerin Schnubbeldupp und sie hat von mir diese Karte bekommen:

 

 

Das zweite Ketting, das Five-in-One-Ketting, an dem ich teilgenommen habe, war besonders interessant und -wie ich finde- eine absolute Herausforderung: Je zwei Partner schickten sich gegenseitig fünf Teile und der andere musste daraus etwas basteln und wieder an seinen Partner zurückschicken.

Von Jacky bekam ich diese fünf Teile:

 

 

Erst dachte ich, dass sich daraus doch gut was machen ließe. Als ich endlich anfangen wollte wurde es dann aber doch schwierig für mich, denn ich hatte vor mir verschiedene Grüntöne und auch noch Blau in dem Papier - eigentlich so gar nicht meine Farbe und schon gar nicht in dieser Kombination. Ich suchte für mich erst einmal Cardstock und Stempelfarben zusammen und entschied ich mich dann, ein kleines Büchlein zu fertigen und eben nicht nur hauptsächlich diese Teile zu verwenden, sondern sie mit einzubauen:

 

 

 

 

 

 

Von beiden Kettingpartnern habe ich zum Glück die Rückmeldung erhalten, dass sie Karte wie auch Buch schön fanden und sich gefreut haben - das ist für mich Ansporn, doch ab und zu einmal wieder an einem Ketting teilzunehmen, wenn es meine Zeit zulässt!!!

 

9.5.07 23:47


Kurzer Hühnerbesuch

Am Montag hat Aussie von den Stempelhühnern auf ihrem Rückweg in den Süden einen Umweg über die Autobahnabfahrt Hildesheim gemacht, so dass wir uns endlich, endlich einmal -wenn auch nur sehr kurz- treffen konnten. Über das Internet kennen wir uns jetzt seit fast zwei Jahren und leider konnten wir uns bisher nie real in die Arme schließen. Doch recht spontan ist diese Kurz-Verabredung noch zustande gekommen und auch wenn es nur 1,5 Stunden waren, habe ich mich riesig gefreut, sie und ihren Freund kennenzulernen und ich hätte sie am liebsten gleich dabehalten
Vielen Dank noch mal Anja, dass ihr euch Zeit für uns genommen habt!!!

Meine Zeit hat leider nur noch für eine Kleinigkeit gereicht und da Anja gerne Dosen mag, habe ich ihr eine kleine Metalldose, die ich auf dem letzten Stempelmekka gekauft hatte, beklebt und bestempelt.

 

 

Viel Zeit habe ich momentan wirklich nicht zum Stempeln, aber für diejenigen, die etwas in meinem Stempelflohmarkt gekauft hatten, habe ich noch kleine Danke-Minikärtchen gestempelt:

 

 

Ansonsten mache ich zur Zeit ab und zu beim Blitzstempeln/Speedstamping der Stempelhühner mit, die Bilder von den Ergebnissen zeige ich euch dann im nächsten Eintrag

 

 

20.5.07 00:37





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